GLCD Module

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GLCD.JPG

Ein gLCD sind mit den LCD Modulen verwandt, benötigt einen Datenport und zur Steuerung zusätzlich fast noch einen kompletten Port -- daher sind gLCDs fast nur noch an ATmegas anzuschließen. Alternative serielle gLCDs sind langsamer und teuer. Zudem kommt ein gLCD nicht mit 5V Spannung alleine aus. Vorteilhaft sind daher gLCDs, welche die zweite Spannung intern generieren können.

Für den Einstieg ist das Winstar gLCD WG12864B empfehlenswert, ich haben 7 EUR pro Modul bezahlt. Es hat eine Auflösung von 128x64, ist mit Hintergrundbeleuchtung ausgestattet und wird über den gängigen Controller KS0107/KS0108 gesteuert.

Die Pinbelegung ist etwas ungewöhnlich:

Pin

No

Symbol
Funktion
1
Vdd
Stromversorgung (+5 V)
2
GND
Stromversorgung (GND)
3
Vc
Kontrast Einstellung
4
DB0
Datenbus
5
DB1
Datenbus
6
DB2
Datenbus
7
DB3
Datenbus
8
DB4
Datenbus
9
DB5
Datenbus
10
DB6
Datenbus
11
DB7
Datenbus
12
CS1
Chip Select IC1
13
CS2
Chip Select IC2
14
RST
Reset Signal
15
R/W
Data Read / Write
16
D/I
Data / Instruction
17
E
Enable Signal
18
Vee
Neg. Spannungsausgabe
19
A
Stromversorgung Hintergrund LED (+4.2 V)
20
K
Stromversorgung Hintergrund LED (0 V)


Beschaltung

  • Pin 1 (5 mA ohne Beleuchtung) und Pin 19 kommen an 5 V
  • Pin 20 wird über einen 100 Ohm Widerstand an GND angeschlossen. Der Widerstand könnte auch kleiner sein, dann wird es heller, verbraucht aber mehr Strom.
  • Pin 2 wird an 0 V angeschlossen
  • Zwischen GND - Vc - Vee ist ein 10k Trimmerpoti einzusetzen.
  • Alle anderen Signale werden an den Mikrocontroller angeschlossen.

Die Ankopplung an einen ATmega kommt ohne externe Pull Ups aus, es ist jedoch zu beachten, dass der JTAG abgeschaltet wird, wenn er auf dem Port liegt. Zudem muss RST auf Hi liegen, damit kein Dauerreset durchgeführt wird.